Act against Aids

«Einmal mehr sind vor allem die Ärmsten betroffen»

Der schwere Tropensturm «Idai» hat in Mosambik, Malawi und Simbabwe immense Schäden angerichtet. In Mosambik und in Simbabwe wurde für mehrere Gebiete der Notstand ausgerufen. Die Newlands Clinic ist nur indirekt betroffen und unterstützt die Betroffenen mit Decken und Kleidern.

Idai Zyklon

Tropical Cyclone Idai NASA Earth Observatory

Laut UNO-Angaben sind in den drei ostafrikanischen Ländern hunderttausende Menschen obdachlos geworden und dringend auf Hilfe angewiesen. Es wird befürchtet, dass tausende Menschen ums Leben kamen.

In Simbabwe sind vor allem die östlichen Landesteile nahe der mosambikanischen Grenze betroffen. Der Bezirk Chimanimani wurde zu einem grossen Teil zerstört. Häuser, Felder, Brücken und Strassen wurden weggeschwemmt, immer noch sind viele Ortschaften für die Helfer nicht erreichbar. Gemäss Schätzungen des Welternährungsprogrammes benötigen allein in Simbabwe rund 200 000 Menschen Nahrungsmittelhilfe.

Unsere Newlands Clinic befindet sich in Simbabwes Hauptstadt, Harare und ist von den Folgen des Zyklons nicht direkt betroffen. Allerdings haben einiger unserer Patientinnen und Patienten, die im Osten des Landes leben, ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Unser Team versucht seit Tagen, alle zu kontaktieren und bietet direkte Unterstützung mit Decken und Kleidern für die Betroffenen.

Da grosse Teile der Maisfelder im Land nach dem Sturm und den grossen Regenmengen zerstört wurden, wird sich die sowieso schon katastrophale Ernährungslage in Simbabwe nun zusätzlich verschärfen und die Preise für Mais werden massiv steigen. «Wir setzen alles daran, dass unsere HIV-Patienten und ihre Familien, die Hunger leiden, mit Grundnahrungsmitteln versorgt werden können», sagt Ruedi Lüthy, Gründer der Newlands Clinic. «Die Lage im Land ist katastrophal, einmal mehr sind vor allem die Ärmsten betroffen. Wir danken all unseren Spendern von Herzen für ihre Unterstützung, denn ohne diese wären auch wir machtlos.»