Einblicke - Ruedi Lüthy Foundation

Act against Aids

Einblicke: Ruedi Lüthy

«Ruedi ist ein wenig verrückt»

Das Team der Newlands Clinic überraschte Ruedi Lüthy zu seinem 80. Geburtstag mit einem Film. Mitarbeitende und Weggefährt*innen erzählen Anekdoten aus dem Leben des Gründers der HIV-Klinik und sprechen über die Entwicklung der vergangenen Jahre.

Ruedi Lüthys Geburtstags-Video

Damit hatte er nicht gerechnet. Bekannte Gesichter auf der Leinwand, die längst vergangene Momente Revue passieren lassen. So überraschte sein Team ihn mit einem Geburtstags-Video. Die ehrlichen und direkten Aussagen der Interviewten haben Ruedi Lüthy tief berührt. Sehen Sie selbst.

Einblicke: Joline

Frauen fördern, Perspektiven schaffen

Viele unserer HIV-positiven Patientinnen leben in äusserst schwierigen Verhältnissen. So auch Joline. Die Krankheit ihres Mannes und die Wirtschaftskrise in Simbabwe rissen ihr den Boden unter den Füssen weg. Doch die dreifache Mutter und Pflegemutter gibt nicht auf. In unserem Frauenförderungsprogramm baut die HIV-positive Joline ihr eigenes Nähgeschäft auf. Begleiten Sie die starke Frau auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

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1/6: Joline ist erwerbslos und lebt in grosser Armut. Sie wird im Frauenförderungsprogramm aufgenommen: «Dies ist meine Chance, wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Ich will für meine Familie und andere sorgen können.»

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2/6: Gemeinsam mit den anderen Teilnehmerinnen erlernt Joline die Grundlagen der Unternehmensführung: «Ich beherrsche nun Lagerführung, Budget und Buchhaltung. Damit kann ich ein erfolgreiches Geschäft aufbauen.»

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3/6: Joline will als Näherin ihr eigenes Einkommen verdienen. Die Newlands Clinic stattet sie mit einer Nähmaschine und Startkapital aus. «Endlich kann es losgehen», freut sich Joline und tritt aufs Nähmaschinenpedal.

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4/6: Das Team der Newlands Clinic unterstützt die Frauen mit regelmässigem Mentoring. So wird sichergestellt, dass sie ihren Erwerb erfolgreich etablieren können.

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5/6: An einem kleinen Stand verkauft Joline ihre Produkte und wirbt mit einem Schild für neue Kundschaft. «Mein Leben hat sich komplett verändert», sagt sie. «Ich sorge nun allein für den Unterhalt meiner Familie und verfolge meine Träume.»

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6/6: Einen Teil ihres Einkommens investiert Joline in den Bau eines kleinen Hauses für sich und ihre Kinder: «Mein grösster Wunsch ist ein eigenes Zuhause, das mir niemand mehr wegnehmen kann.»

Mit dem neuen Frauenförderungsprogramm unterstützen wir HIV-Patientinnen, die in äusserst schwierigen Verhältnissen leben. Nach der Rekrutierung erlernen sie die Grundlagen der Unternehmensführung, erhalten ein Startkapital sowie Materialien. Unser Team steht den HIV-positiven Frauen während des Aufbaus und der Etablierung ihres Geschäfts mit Mentoring und praktischen Lösungsvorschlägen zur Seite. Während und nach dem Projekt verbessert sich die Lebenssituation der Teilnehmerinnen deutlich.

Einblicke: Rumbidzai

Unterstützung für ein besseres Leben

Rumbidzai ist seit bald 15 Jahren Patientin in der Newlands Clinic. Selbst HIV-positiv, hat sie ihren Mann und drei ihrer fünf Kinder an Aids verloren. Die 54-jährige Mutter sorgt praktisch allein dafür, dass alle genug zu essen haben.

«Ich muss leben - wer kümmert sich sonst um meine Familie?»

Rumbi kämpft Tag für Tag um das Überleben ihrer Familie. Im Rahmen des Maisanbau-Programms der Newlands Clinic baut sie Mais an. Mit der Ernte kann sie ihre Familie selbständig ernähren. Im Video erzählt sie von ihrem grössten Traum - ihre Enkelin soll es später besser haben.

Der Morgen ist noch jung, der Nebel liegt zwischen den Hütten der Armensiedlung Hatcliffe. Rumbidzai bindet sich ihr grünes Tuch um den Kopf und weckt leise ihre Enkeltochter Shayleen. Zu Fuss begleitet sie Shayleen in die Schule – Tag für Tag zwei Kilometer hin und zwei zurück. Rumbidzai ist HIV-positiv und seit 15 Jahren Patientin in der Newlands Clinic. Aids hat ihr Leben verändert. Früher war sie Lehrerin und unterrichtete an der Schule. Heute bastelt sie aus Plastikabfall Schmuck und Taschen, um etwas dazu zu verdienen.