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Wissen über HIV und AIDS

HIV:WISSEN

Hier finden sich verständlich erklärte Informationen rund um HIV und Aids. Mit aktuellen Entwicklungen, Hintergrundwissen und Fakten – wissenschaftlich fundiert und klar aufbereitet.

Was ist HIV?

Die Abkürzung HIV steht für Humanes Immunschwäche-Virus. Es greift das Immunsystem an, insbesondere die sogenannten CD4-Zellen, die für die Abwehr von Krankheiten von entscheidender Bedeutung sind. Ohne Behandlung schwächt HIV den Körper zunehmend, bis dieser sich nicht mehr gegen Infektionen und bestimmte Krebsarten wehren kann. Durch Medikamente kann HIV unterdrückt werden, sodass Betroffene ein langes, gesundes Leben führen können und das Virus nicht mehr weitergeben. Quelle: https://www.who.int/health-topics/hiv-aids

Was ist AIDS?

AIDS ist die Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrome (erworbenes Immunschwächesyndrom). Es bezeichnet das Endstadium einer unbehandelten HIV-Infektion. In dieser Phase ist das Immunsystem so geschwächt, dass selbst leichte Infektionen lebensbedrohlich werden können. Dank moderner HIV-Therapien lässt sich der Ausbruch von AIDS heute in den meisten Fällen verhindern. Quelle: https://www.bag.admin.ch/de/aids-de

Was ist PrEP?

Bei der PrEP (Prä-Expositions-Prophylaxe) werden HIV-Medikamente vorbeugend eingenommen, um das Risiko einer Ansteckung deutlich zu reduzieren. Sie ist besonders für Menschen mit einem erhöhten HIV-Risiko geeignet, beispielsweise für Personen mit häufig wechselnden Sexualpartnern oder in Partnerschaften, in welchen nur eine Person mit HIV lebt. PrEP muss regelmässig eingenommen oder nach einem festen Einnahmeschema angewendet werden. Quelle: https://www.swissprepared.ch/de/frequently-asked-questions/

Was ist PEP?

Die PEP (Post-Expositions-Prophylaxe) ist eine Notfallbehandlung, die eine HIV-Infektion verhindern kann, sofern sie innerhalb von 48 Stunden nach einem möglichen Kontakt mit dem Virus begonnen wird. Sie besteht aus der mehrwöchigen Einnahme von HIV-Medikamenten und kommt häufig nach Nadelstichverletzungen, ungeschütztem Sex oder anderen Risikosituationen zum Einsatz. Quelle: https://www.cpzh.ch/angebote/pep/

Wie wird HIV übertragen?

Eine HIV-Infektion wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, den gemeinsamen Gebrauch von Spritzen oder von Mutter zu Kind während Schwangerschaft, Geburt oder Stillzeit übertragen. Das Virus ist in Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma, Vaginalsekret und Muttermilch enthalten. Quelle: https://www.hivandmore.de/hiv-informationen/uebertragung.shtml

Wie wird HIV nicht übertragen?

Eine Übertragung von HIV ist durch alltägliche Berührungen, Umarmungen, Küsse, die gemeinsame Benutzung von Toiletten oder das Teilen von Besteck nicht möglich. Das Virus ist ausserhalb des Körpers nicht lange überlebensfähig und wird nicht durch Speichel, Schweiß oder Tränen übertragen. Quelle: https://www.hivandmore.de/hiv-informationen/uebertragung.shtml

Kann HIV geheilt werden?

Bis heute ist eine vollständige Heilung von HIV nicht möglich. Die aktuellen Therapien unterdrücken das Virus jedoch so effektiv, dass es sich nicht mehr vermehren kann. Weltweit wird intensiv an Heilungsansätzen geforscht, beispielsweise durch Gentherapien oder Medikamente, die die im Körper versteckten Virusreservoire beseitigen könnten. Quelle: https://www.aidshilfe.de/de/forschung#Forschung_zur_HIV-Heilung

Leben mit HIV

Dank konsequenter Behandlung können Menschen mit HIV heute ein nahezu normales Leben führen. Die Medikamente verhindern, dass sich das Virus im Körper vermehrt und stärken das Immunsystem. Zudem reduziert eine erfolgreiche Therapie das Risiko einer Übertragung auf null. Für den Behandlungserfolg sind regelmässige ärztliche Kontrollen entscheidend. Quelle: https://www.liebesleben.de/fuer-alle/hiv-aids/leben-mit-hiv/

Der HIV-Test

Ein HIV-Test ist der einzige Weg, um eine Infektion sicher festzustellen. Moderne Tests können das Virus bereits wenige Wochen nach einer möglichen Ansteckung nachweisen. Ein frühzeitiger Test ermöglicht einen schnellen Behandlungsbeginn, schützt die Gesundheit und verhindert die Weitergabe des Virus. Quelle: https://aids.ch/wissen/hiv/testen/

Was bedeutet U=U?

U=U steht für „Undetectable = Untransmittable“ (nicht nachweisbar = nicht übertragbar). Wer seine HIV-Medikamente konsequent einnimmt und dadurch eine nicht nachweisbare Viruslast erreicht, kann das Virus beim Sex nicht weitergeben. Diese Erkenntnis hat die Stigmatisierung weltweit verringert und Betroffenen neue Lebensperspektiven eröffnet. Quelle: https://www.unaids.org/en/resources/presscentre/featurestories/2018/july/undetectable-untransmittable

HIV heute in Simbabwe

Zwar zählt Simbabwe zu den Ländern mit einer hohen HIV-Prävalenz, doch die Lage hat sich in den letzten Jahrzehnten verbessert. Dank besserer Versorgung, Aufklärung und Zugang zu Medikamenten ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gesunken. Dennoch bleibt die Behandlung und Prävention von HIV eine grosse Herausforderung, insbesondere in ländlichen Gebieten. Quelle: https://www.unaids.org/en/regionscountries/countries/zimbabwe

HIV heute in der Schweiz

In der Schweiz leben schätzungsweise 17'000 Menschen mit HIV. Dank moderner Therapien sind viele Betroffene heute gesund und aktiv. Wenn die Medikamente konsequent eingenommen werden, können sie das Virus nicht mehr übertragen. Jährlich werden etwa 300 neue Infektionen gemeldet, die meisten davon durch ungeschützten Sex. Quelle: https://aids.ch/wissen/themen/daten-hiv-aids/

Geschichte von HIV

HIV wurde Anfang der 1980er-Jahre identifiziert, nachdem in den USA und anderen Ländern ungewöhnliche Häufungen von schweren Infektionen bei jungen Männern aufgetreten waren. 1983 konnten Forscher das Virus erstmals isolieren. Seitdem hat die medizinische Forschung enorme Fortschritte bei der Diagnose, Behandlung und Prävention erzielt. Quelle: https://www.swr.de/swrkultur/wissen/hiv-und-aids-geschichte-einer-pandemie-102.html

Stigma und Diskriminierung

Trotz medizinischer Fortschritte leiden Menschen mit HIV noch immer unter Vorurteilen und Diskriminierung. Um Stigmata abzubauen und Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, sind Aufklärung, persönliche Begegnungen und die Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse entscheidend. Quelle: https://dgvn.de/meldung/zwischen-anhaltender-stigmatisierung-und-medizinischem-durchbruch

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