Act against Aids

Aktuelle Projekte

Hilfe zur Selbs­thilfe

Unser Ziel ist, dass unsere Patien­tin­nen und Patien­ten trotz HIV ein möglichst selbständiges Leben und eine Pers­pek­tive haben. Kinder und Jugend­liche benö­tigen dabei unsere beson­dere Auf­merk­sam­keit. Der genaue Bedarf wird unter ande­rem mittels Haus­besu­chen abgeklärt.

Nahrungsmittelhilfe für HIV/Aids-Patienten der Newlands Clinic in Simbabwe

Kampf gegen den Hunger

Wegen einer aus­ser­or­dent­li­chen Dürre leiden aktuell beson­ders viele unserer Patien­ten an Hunger. Wir unter­stüt­zen rund 800 Fami­lien mit Grund­­nahrungs­mitteln. Fami­lien, die über Land verfügen, sollen sich dank Mais­­anbau selber ernäh­ren können. Mit der Ab­gabe von Milch­­pulver, das die DEZA finanziert, und einer Art Porridge sorgen wir dafür, dass sich Kinder gut ent­­wickeln und kranke Patien­­ten sich rasch erholen.

Psychosoziale Begleitung

Unsere Patienten haben mit viel­fälti­gen Proble­men zu kämpfen und leiden unter der Tabu­isier­ung von HIV/Aids. Mit indi­viduel­len Thera­pien, Grup­pen­the­rapien und Selbst­hilfe­gruppen helfen wir ihnen, wieder eine Pers­pektive zu sehen. Be­son­dere Ziel­grup­pen sind Jugend­liche, junge Müt­ter sowie Patien­ten mit droh­endem Therapie­versagen.

Schule für alle

Es ist uns ein wichti­ges Anliegen, dass alle Kinder, die in der New­lands Clinic behan­delt werden, zur Schule gehen können, denn Bil­dung ist die wich­tigste Voraus­setz­ung für ein besseres Leben. Wir über­neh­men das Schul­geld für Wai­sen sowie für beson­ders arme Fami­lien. Aktuell wird das Schul­geld von rund 140 Kindern bezahlt.

Nothilfe

Mit einem Härte­fall­fonds finanzieren wir unseren Patien­ten lebens­ret­tende Ope­ratio­nen, die in anderen Kli­niken durch­geführt werden. Alle zwei Wochen kommt zudem ein Zahn­arzt zu uns in die Klinik, um kos­ten­los die dring­ends­ten Be­hand­lun­gen durch­zufüh­ren. In regel­mäs­sigen Ab­stän­den machen wir Sam­mel­aufrufe für Kleider und Spielsachen.

Berufs­aus­bildung

Bei einer Arbeitslosig­keit von über 90 % haben junge HIV-posi­tive Men­schen in Sim­bab­we kaum eine Chance, Arbeit zu finden. Mit unserem Berufsausbildungsprogramm erhal­ten junge Patientinnen und Patien­ten die Mög­lich­keit, Berufe wie Coiffeur, Schnei­derin oder Bäcker zu er­ler­nen und eine selb­ständ­ige Tätig­keit aufzubauen.

Forschen für eine bes­sere The­rapie

Wir wollen heraus­finden, wie wir die Therapie­­treue optimal über­wachen kön­nen. Mit die­sem Ziel haben wir bei ju­gend­lichen Patien­ten die tradi­tionel­le Me­tho­de des Pil­len­zäh­lens mit dem Ein­satz von Pil­len­dosen mit Mikro­chip ver­glich­en, die das Öff­nen der Dose re­gis­trie­ren. Zurzeit wer­den die Re­sul­tate evaluiert.

Kooperationen und Mentoring

Durch die Ausbildungen sind Kooperationen mit anderen Organisationen entstanden. Drei Kliniken von Population Services International haben unser Klinik-Modell integral übernommen, und weitere werden mit Mentoring begleitet. Auch unsere Software ePOC ist in anderen Kliniken im Einsatz und hilft dort, die Behandlungsqualität zu verbessern.